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Roulettesysteme – die Martingale

Die Martingale

die martingaleEin einfaches und auf den ersten Blich sicheres Roulettesystem ist die klassische und einfachste Form der Martingale, die Martingale classique oder beginnt mit einem Einsatz von einer Einheit, einem Stück auf eine einfache Chance, etwa Schwarz. Meist wird auf auf die Perdante, das ist die Chance, die zuletzt verloren hat: gesetzt. Wenn als der letzte Spin rot war, dann wird auf schwarz gesetzt. Sollte der nächste Spinn wieder verloren werden, dann setzt man im nächsten Coup zwei Stück, bei nochmaligem Verlust vier Stück, und so fort. Bei einem Gewinn sind alle bis zu diesem Spiel eingetretenen Verluste getilgt, und der Gesamtgewinn beträgt eine Stück. Nach dem Gewinn wird wieder  wieder mit einem Stück begonnen

Das Fibonacci System

roulettejetonsDies ist eigentlich mehr eine Setzmethode als eine Roulette Strategie. Der Einsatz ergibt sich aus der Reihe, die ei italienischer Mathematiker, Fibonaccci in der Renaissancezeit hatte. Wenn man immer die beiden vorhergehenden Zahlen addiert, also 1 1 2 3 5 8 13 21 34 55 und so fort, dann entsteht eine Zahlenreihe. Diese Zahlen geben den Einsatz vor. Man setze etwa 10 € beim ersten Coup, bei Niederlage nochmals 10, dann 20, 30, 50, 80, 130 und so fort. Vorsicht, wie auch beim Martingale System können auch hier die Einsätze schon nach wenigen Niederlagen sehr stark ansteigen.]

Obwohl auf den ersten Blick sicher, funktioniert das System aber nicht. Ein Verdoppeln ist spätestens bei Erreichen des Tischmaximums, des Höchsteinsatzes, nicht mehr möglich. Aber in der Regel scheitert man am hohen Kapitalbedarf.

Wer etwa mit einem Spielkapital von 1000 € konsequent Martingale spielt, der meist über einen gewissen Zeitraum, etwa 50 Coups bescheidene 25,- € gewinnen. Aber das Risiko, alles zu verlieren wird meist völlig unterschätzte . Wie bei allen Systememen gewinnt auf lange Sicht die Spielbank. Oft zeigt sich hier das Anfängerglück, denn es ist nicht selten, dass ein Martingale-Spieler relativ häufig kleine Gewinne erzielt und auf den im mathematischen Sinn sicher kommenden Totalverlust eventuell etwas länger warten muss. Hier ein Beispiel aus der Casinopraxis. Unser Spieler spielt beim Roulette die Martingale auf Ro mit einem Starteinsatz, ein „Stück“, von 1 €, nach Verlust werden nacheinander 2, 4, 8 € usw. gesetzt. Das Tischlimit liegr bei 5.000,- €, das bedeutet, dass höchstens 13 Spiele verloren werden können. Die Wahrscheinlichkeit, ein einzelnes Spiel zu verlieren, beträgt 19/37 oder 51 %. Die Wahrscheinlichkeit 12 Spiele in Folge zu verlieren beträgt 1 : 2974) Obwohl die Wahrscheinlichkeit, diese eine Martingale mit Gewinn zu beenden 99,9664% beträgt, scheint das eine hervorragende Chance zu sein, aber der Spieler gewinnt gerade nur 1 €, während er im Falle eines Verlustes 10.000 € verliert. Es ist daher unwahrscheinlich, dass ein Spieler, der mit einem Kapital mehr als 10.000 € spielt, mit 1,- € zu spielen beginnt, sodass für ihn bereits eine doch relativ kurze Verlustserie den Verlust des gesamten Spielkapitals bedeutet.

Um diesen Missstand auszugleichen, wurden noch eine Unzahl weiterer Martingale-Strategien entwickelt,